Wenn der Darm die Tür zum Wohlbefinden ist,
ist das Mikrobiom der Schlüssel dazu

bonaFeels Mikrobiom Balance

Oft braucht das Mikrobiom mehr, als es durch Ernährung kriegen kann

Der Gehalt an präbiotischen Pflanzenstoffen (Polyphenole) in Lebensmitteln sinkt [1-4]

HOMÖOSTASE heißt das Zauberwort

Darm Gleichgewicht erhalten - Industrienahrung ausgleichen

Wer immer genug Pflanzenstoffe zu sich nimmt, kann sich die „leckeren“ Sachen durchaus erlauben. Das Gleichgewicht (Homöostase) im Darm muss erhalten bleiben.

m Länge
0
m2 Oberfläche
0
Tonnen Nahrung
0
% Immunsystem
0
% Glückshormon
0

Der Darm ist ein unglaublich faszinierendes Wunderwerk der Natur

Der Darm ist DAS „Hochleistungsorgan“. Nicht nur, weil er die Grundvoraussetzungen für uns schafft, um persönliche Höchstleistungen zu erbringen, 
sondern weil er in Erfüllung dieser Aufgabe selbst sämtliche Rekorde bricht. 

Der Darm stellt die größte Kontaktfläche zwischen unserem Inneren und der Außenwelt dar. 
Mit seinen ca. 8 Metern Länge erreicht er eine Oberfläche, die bis zu 500 qm groß sein kann (im Vergleich dazu kommt die Hautoberfläche nur auf ca. 1,8 qm).

Um die 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit bewertet und verarbeitet er zu Lebzeiten, um seinem Träger ausreichend Energie und Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Der Darm wird auch als „Bauchhirn“ bezeichnet, weil er über ein ebenso komplexes Geäst von Nervenfasern verfügt wie das Gehirn. 90 % von den Nervenbahnen leiten Informationen vom Darm zum Gehirn und nur 10 % sind in der gegensätzlichen Richtung aktiv. 

Zudem stellt er auch die größte Hormondrüse des Körpers dar. Beispielsweise werden ca. 95 % des „Glückshormons“ Serotonin im Darm produziert. Damit nicht genug, es befinden sich auch der Großteil (etwa 80 %) unserer Abwehrzellen in der Darmwand. Er ist somit auch unser größtes Immunorgan

Und zu guter Letzt stellt er den Lebensraum für das auch als Darmflora bekannte Mikrobiom. Das sind die unzähligen Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln. Auch das Mikrobiom im Dickdarm ist Rekordhalter. Es ist das am dichtesten besiedelte Habitat überhaupt. 
Dass dies einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit und damit Darmgesundheit hat, ist leicht nachzuvollziehen. 

Aus evolutionärer Sicht besiedelten die Bakterien schon 3,2 Milliarden Jahre die Erde bevor die ersten Menschen vor 2 Millionen Jahren kamen.
Und das bei nahezu lebensfeindlichen Bedingungen. 

Die Bakterien sind also nicht etwa in uns eingedrungen, sondern es ist genau umgekehrt: Wir sind in die Welt der Bakterien eingedrungen! Diese Sichtweise macht deutlich, dass eine funktionierende Koexistenz von Menschen mit ihren Mikroben Voraussetzung dafür ist, die eigene Gesundheit zu erhalten.

Zitierte Literatur

1. Polyphenols in Foods and Their Use in the Food Industry
  • Coşkun et al. (2025) – Übersichtsartikel über Polyphenole in Lebensmitteln, Einflussfaktoren wie Anbau, Erntezeitpunkt und Verarbeitung.
    → guter Einstieg zur Polyphenol-Chemie und Einfluss parametrierbarer Faktoren auf Gehalte. MDPI

2. Processing influences on food polyphenol profiles and stability
  • Debelo et al. (2020) – Review zur Wirkung von Lebensmittelverarbeitung (Hitze, pH, Enzyme, Sauerstoff) auf Polyphenolprofile.
    → behandelt Mechanismen der Abnahme („degradation“) während Verarbeitungsschritten. ScienceDirect

3. Effects of food processing on polyphenol contents: systematic analysis (Phenol-Explorer)
  • Rothwell et al. (2015) – detaillierte Analyse von Veränderungen im Polyphenolgehalt durch Kochen, Dämpfen, Trocknen etc.
    → enthält quantitative „Retention Factors“, also wieviel Prozent an Polyphenolen nach Verarbeitung noch vorhanden sind. Deutsche Nationalbibliothek

4. Impact of post-harvest storage conditions on polyphenol content
  • Ragno A. (2025) – (Beispielstudie) untersucht, wie Lagerung die Polyphenolkonzentration beeinflusst (teilweise deutlicher Rückgang über Lagerzeit).
    → hilfreich für Aspekte von Lagerung und Oxidation nach der Ernte

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